Welche Organisationsstrukturen benötigt eine Solidarische Landwirtschaft?

Weg von der traditionellen Landwirtschaft – hin zum gemeinsamen Anbau. Das ist das Ziel des neuen Vereins Solidarische Landwirtschaft in Trier = Solawi Trier. Eine Gruppe von Hobby-Landwirten sät, jätet und erntet für den eigenen Bedarf.

Solidarische Landwirtschaft
TV-Foto: Friedemann Vetter

Solidarische Landwirtschaft
TV-Foto: Friedemann Vetter

Diese Organisationsform wurde von Studierenden der HS Trier, FB Wirtschaft, unter verschiedenen Aspekten nähe beleuchtet: So wurden aus organisatorischer Sicht z.B. Themen wie Urlaubsvertretung oder Verteilung der Ernte bearbeitet. Unter finanziellen Aspekten wurden Themen wie Sponsoring, Einnahmequellen durch Events oder Vereinsmitgliedschaft, aber auch unterstützende Themen wie Sponsoring von Sachmitteln beispielsweise zur Bewässerung analysiert. Spezifische landwirtschaftliche Themen waren die Frage nach benötigten Anbaugeräte und deren Unterbringung, die Frage der Bewirtschaftung der Felder, die Lagerung von überschüssiger Ernte, Sammeln von Samen der neuen Züchtungen oder das Verwerten von Abfällen (zum Basteln, Bauen, Kochen, Kompostieren). Themen der informationstechnischen Unterstützung wurden im Bereich des Marketings über Social Media, Webauftritt, Flyer und im organisatorischen Bereich der Einsatz von Workflows für die Prozesse bearbeitet.

Gerade bei solch ideellen, aber nachhaltigen Solidargemeinschaften wie Solawi Trier ist man für die Unterstützung der Hochschule Trier dankbar.

Weitere Informationen zum Projekt: Professor Dr. Elvira Kuhn e.kuhn@hochschule-trier.de

Thema SchmuckDenken XI – Das Material der Kunst

Symposium SchmuckDenken XI (2017)

am Samstag 14. und Sonntag 15. Oktober 2017

Thema 2017: „Das Material der Kunst — Imagination und virtuelle Welten“
Wissenschaftliches Colloquium mit:

  • Dr. Sibylle Anderl,
  • Ph.D. Marjolijn Bol (angefragt),
  • Patricia Domingues MA,
  • Rudy Faulkner MFA,
  • Dr. Florian Arnold,
  • Wilhelm Lindemann,
  • Prof. Dr. Olaf Müller,
  • Prof. Dr. Regine Prange,
  • Mag. Paulus Rainer,
  • Eduardo Tarin MFA,
  • Silvia Weidenbach MA

Edles Material – Gold, Silber, edle Steine – hat jenseits seines Gebrauchswertes vor allem auch wegen seiner Symbolkraft dauer­haften Bestand. Im Bereich des Schmucks wurde die klassische Materialpalette um viele inhaltlich aufladbare natürliche Materialien und Kunststoffe erweitert. Auch im Schmuck überdauert die Kunst, die alte Meisterin der Fiktion, des utopischen Entwurfs und insofern auch der Virtualität, die Zeit: Ars longa – vita brevis.

Währenddessen hat sich nicht nur die Physik längst von den tradierten Vorstellungen einer „festen“ Materie in dynamische kosmologische Modelle verabschiedet. Das digitale Zeitalter revolutioniert die Lebensbedingungen und im Besonderen die Sozialbeziehungen der Menschen – wahrscheinlich in höherem Maße als die Erfindung des Buchdrucks am Beginn der Neuzeit.

Virtualität verlangt nicht nach einem Beleg der Echtheit, nicht nach einer realen Korrespondenz von Material, Form und Farbe. Angesichts dieser – durchaus auch omnipräsenten – Szenarien wächst eine Sehnsucht nach der Echtheit des analogen Lebens, nach einer Beständigkeit und Wertigkeit, die sich in der dinglichen und somit sinnlichen Präsenz von hochwertigen, identitätsstiftenden Gütern oder in der Kunst materialisiert.

Welchen Beitrag kann die Kunst leisten, dass der Mensch in einer zunehmend virtuellen Welt im analogen Alltag den Boden unter den Füßen adäquat weiterentwickeln kann?
„SchmuckDenken“ ist der Versuch, darüber zu reflektieren, was Schmuck sei. Es geht um eine interdisziplinäre Annäherung jenseits der einschlägigen Kategorien Handwerk oder Kunst, angewandt oder frei: um die Erkundung, was Schmuck ausmacht – nicht, wie er aussieht. Das Bedürfnis zum Schmücken und Schmuck begleiten als anthropologische Konstante die Menschheit seit Anbeginn. Als bedeutendes Kulturgut wird Schmuck in allen Epochen immer wieder neu interpretiert. SchmuckDenken 11 versammelt für die künstleri­sche Praxis relevante Analysen und Handlungsperspektiven.

Teilnahmegebühr:

  • Professionals: 105 €
  • Studierende: 55 €

(Die Teilnahmegebühr umfasst: Eintritt zu allen Vorträgen und Ausstellungen, Lunch, Kaffee und Mineralwasser.)

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Kinder-Uni 2017 in den Herbstferien an der Hochschule Trier

Finde heraus, wie Dein Gehirn funktioniert und wie das Lernen leicht fällt! Färbe Tücher, T-Shirts und Taschen nach traditionellen japanischen Färbetechniken! Fliege mit Drohnen durch die Hochschule! Dies ist nur ein kleiner Themenauszug des großen und spannenden Programms, welches Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren kostenlos in der Kinder-Uni an der Hochschule Trier hautnah erleben können.

Ihr werdet erfahren, dass Mathe und Technik Spaß machen können. In der Vorlesung „Der proTRon oder 3200km mit einem Liter Superbenzin“ erfahrt Ihr, wie Autos der Zukunft fahren. Außerdem könnt Ihr spannende Experimente im Kinder-Chemielabor durchführen

In den Herbstferien vom 04.10.-13.10.2017 ist es endlich wieder soweit, und ihr könnt an der Hochschule Trier „studieren“, also lernen und experimentieren. Wählt dazu einfach bei der Anmeldung eine der Fachrichtungen aus.

Das gesamte Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung findet Ihr im Internet unter www.hochschule-trier.de/go/kinderuni.