Neue Professorin stellt sich im Rahmen der Ringvorlesung vor

Am Mittwoch, den 25.10.2017 startete am Umwelt-Campus die Ringvorlesungsreihe mit dem Vortrag von Prof. Dr. Klaus Helling, Dekan des Fachbereichs Umweltwirt-schaft/Umweltrecht, zum dem spannenden Thema „Umwelt-Campus Birkenfeld – Exzellent in Sachen Energie und Klimaschutz“. Der Vortrag skizzierte das Zero-Emission-Konzept des Umwelt-Campus, der nicht nur in Deutschland, sondern weltweit führend in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit ist und beim GreenMetricRanking 2016 in der Kategorie „Energie und Klima“ den ersten Platz belegt hat. Darüber hinaus berichtete Helling von der Verleihung des internationalen ISCN Awards in Vancouver, den der Umwelt-Campus für sein nachhaltiges Campuskonzept gewonnen hat, und zeigte tolle Fotos von seiner Reise nach Kanada. Außerdem wurde das Green Office-Konzept vorgestellt, das studentische Umwelt-Initiativen an Hochschulen stärken kann und am Umwelt-Campus etabliert werden soll. Anschließend wurde die Möglichkeit geboten, sich im Gespräch mit Lehrenden und Studierenden über den Bachelor-Studiengang „Erneuerbare Energien“ zu informieren.

Für das Wintersemester 2017/2018 bietet die Ringvorlesungsreihe Interessenten Fachvorträge zu aktuellen Themen.

Nach den Fachvorträgen haben die Besucher die Möglichkeit, sich aus erster Hand zu korrespondierenden Studienangeboten am Umwelt-Campus zu informieren.

Die Veranstaltungsreihe findet immer mittwochs um 18:00 Uhr in Raum ZN005 am Umwelt-Campus Birkenfeld statt. Die Vorträge sind öffentlich und kostenfrei. Alle Vortragsinteressierten aus der Region und insbesondere auch Studieninteressierte sind herzlich eingeladen.

Am Mittwoch, den 08.11.2017 wird die Ringvorlesungsreihe durch den Vortrag von Prof. Dr. Kathrin Nitschmann zum aktuellen Thema „Im Zweifel Haft? – Freiheitsentziehungen von Ausländern im Lichte der Freiheitsrechte“ bereichert. Der Vortrag thematisiert die Problematik der Freiheitsentziehung als letztes Mittel sozialer Kontrolle im Rechtsstaat. Im Kontext der Migration regt insbesondere die Abschiebehaft wiederkehrend die Diskussion an. Der Vortrag ist zugleich Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Nitschmann, die seit dem 01.09.2017 die Professur für „Allgemeines und Besonderes Verwaltungsrecht sowie Verwaltungsprozessrecht“ im Fachbereich Umweltwirtschaft/Umweltrecht innehat.

Im Anschluss an den Vortrag bieten wir die Möglichkeit, sich im Gespräch mit Lehrenden und Studierenden über den Bachelor-Studiengang „Wirtschafts- und Umweltrecht“ zu informieren.

Die weiteren Termine der Ringvorlesung mit den jeweiligen korrespondierenden Studiengangsinformtionen des Umwelt-Campus Birkenfeld sind unter www.umwelt-campus.de zu finden. Dort kann auch ein Flyer mit allen Veranstaltungen der Ringvorlesung und weiteren öffentlichen Terminen des Wintersemesters am Umwelt-Campus heruntergeladen werden.

Werdegang Prof. Dr. Kathrin Nitschmann

Prof. Dr. Nitschmann studierte von Oktober 1994 bis August 1999 Rechtswissenschaften an der Universität Trier. Parallel zu ihrem Studium der Rechtswissenschaften absolvierte sie eine fachspezifische Fremdsprachenausbildung für Juristen in französischem Recht, ebenfalls an der Universität Trier.

Nach Beendigung ihres Studiums war sie bis Oktober 2008 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität des Saarlandes am Lehrstuhl von Prof. Dr. Dr. h.c. Heike Jung tätig. Parallel hierzu promovierte Prof. Dr. Nitschmann und schloss die Promotion im Februar 2007 ab.

Von Mai 2008 bis Juli 2012 war sie als Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt Verwaltungsrecht, Bau- und Kommunalrecht tätig. Im Jahr 2009 absolvierte Prof. Dr. Nitschmann die Ausbildung zur Fachanwältin für Verwaltungsrecht bei der Deutschen Anwaltsakademie.

Seit August 2012 bis August 2017 war sie Dozentin an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW. Gegenstand der Lehre war dort – neben anderem – das Verwaltungsrecht.

Daneben übte sie weitere Tätigkeiten u.a. als Dozentin, in Forschungsprojekten und als freie Mitarbeiterin im Bereich Mediation aus.

Vortrag LEAVING HOME FUNKTION am Campus Idar-Oberstein

Die Fachschaft Edelstein und Schmuck am Campus Idar-Oberstein läd herzlich ein
zu einem Vortrag der Künstlergruppe LEAVING HOME FUNKTION am 25.10.2017 am Campus Idar-Oberstein.

Sie erzählen von ihrem Mobile Studio, einem transkontinentalen Projekt, bei
dem sie mit dem Motorrad von Halle nach New York getourt sind. Hauptthemen
werden sein, wie sich das Leben und Arbeiten während des ständigen Reisens
gestaltet und es ihre Kunst beeinflusst hat.

Anschließend gibt es Gelegenheit noch zu verweilen, das ein oder andere Bier
zu trinken und sich mit den Künstlern auszutauschen.

Der Vortrag startet um 18:00 Uhr in der Vollmersbachstr. 53a in Idar-Oberstein.
Der Eintritt ist für Studierende frei, für Mitarbeiter und Besucher
kostet die Teilnahme 5 €.
Der Votrag wird in Englisch gehalten.  

Für unsere Planung bitten wir vorhabt um Teilnahmebestätigung auf der
Facebookveranstaltung.
„Auf dem Landweg nach New York // Vortrag Leavinghomefunktion“
http://bit.ly/2gsyo93 (Facebookveranstaltung)

Wir freuen uns auf einen interessanten und inspirierenden Vortrag!

Herzliche Grüße,

eure Fachschaft Edelstein und Schmuck

Weitere Details zum Projekt und Infos zu den einzelnen Künstlern gibt es online unter:
http://leavinghomefunktion.com
https://www.facebook.com/leavinghomefunktion

 

Schülerinnen für MINT-Themen begeistern: Neues Forschungsprojekt am Umwelt-Campus Birkenfeld

Projekt soll das Interesse von Schülerinnen für Mathe, Informatik,
Naturwissenschaft und Technik aktivieren und fördern.

Schülerinnen werden häufig unbewusst bereits in früher Jugend hinsichtlich ihres Interesses an naturwissenschaftlichen und mathematischen Themen negativ beeinflusst. Aussagen ihres direkten Umfelds wie: „Die Mathe-Aufgabe musst du nicht verstehen, brauchst du eh nicht wieder im Leben!“ oder „Ich konnte das auch nie“ verschlechtern nachweislich das Interesse von Schülerinnen an den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) und verringern damit auch die Chance einer entsprechenden Studien- und Berufswahl. Dies ist unter anderem ein Resultat des OECD-Bildungsberichts 2015 zur Chancengleichheit der Geschlechter.

Hier setzt das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt MINTcoach an, was so viel wie „Individuelle Intervention bei Schülerinnen zur Erkennung und Förderung von MINT-Begabungen“ bedeutet: Über insgesamt drei Jahre hinweg werden für Schulen aus den Landkreisen Birkenfeld und St. Wendel MINT-Interventionen entwickelt, durchgeführt und wissenschaftlich ausgewertet. Diese Interventionen, die per Smartphone, Internet, Workshops und Exkursionen stattfinden, bestehen aus Spielen, spannenden MINT-Informationen, Aufgaben und auch praktischer Arbeit im Labor. „Wir wollen herausfinden, welche dieser Maßnahmen besonders effektiv sind und auch, wie sich neue Medien gewinnbringend zur MINT-Förderung einsetzen lassen“, so Prof. Dr. Gisela Sparmann, die gemeinsam mit Prof. Dr. Stefan Naumann und Prof. Dr. Rita Spatz das Projekt am Umwelt-Campus Birkenfeld (UCB), einem Standort der Hochschule Trier, leitet. Im Gegensatz zu anderen Projekten, die nur auf Aufgaben oder Spiele setzen, wird im MINTcoach auf der Basis psychologisch anerkannter verhaltensändernder Maßnahmen eine gezielte Förderung der einzelnen Schülerinnen angestrebt. Als Projektpartnerin konnte dazu Prof. Dr. Monika Eigenstetter vom Institut für Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Gesundheitsförderung und Effizienz der Hochschule Niederrhein in Krefeld gewonnen werden. Sie ist insbesondere für das gendergerechte Konzept und für psychologische Fragen verantwortlich. Der MINTcoach zielt darauf ab, erziehungs- und umweltbedingten Vorurteilen und Klischees entgegen zu wirken und die Selbstwahrnehmung von Schülerinnen, bezogen auf ihre eigenen Fähigkeiten und Einstellungen hinsichtlich MINT-Fächern, positiv zu entwickeln und zu stärken.

„Ziel des Projekts ist somit letztlich, durch spielerische Interventionen die MINT-Intelligenz und das MINT-Interesse wie einen Muskel zu trainieren und somit mehr Schülerinnen für MINT-Studienfächer und -Ausbildungsgänge zu begeistern“, so die Forschergruppe des federführenden Instituts für Softwaresysteme am UCB abschließend, die gleichzeitig betont, dass natürlich auch Schüler in die Experimente einbezogen werden.

Das Projekt wird im Rahmen der BMBF-Fördermaßnahme „Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung“ gefördert. Weitere Informationen sind unter http://mintcoach.umwelt-campus.de sowie mintcoach@umwelt-campus.de erhältlich.