Lisas Leute #65 – University of California San Diego

Internationaler Besuch am Umwelt-Campus! In diesem Beitrag unterhält sich Lisa mit Roxanne Nuhaily, Director of International Studies von der University of California San Diego (UCSD). Seit 2012 besteht ein entsprechendes Kooperationsabkommen (MOU) mit der University of California, San Diego. Die UCSD zählt zu den bedeutendsten Forschungsuniversitäten in den USA, genießt weltweite Anerkennung und beheimatet derzeit zahlreiche Nobelpreisträger sowie zahlreiche mit weiteren Preisen ausgezeichnete Forscher und Professoren. Wollt ihr vielleicht auch mal ein Auslandssemester im sonnigen Kalifornien verbringen? Welche Anforderungen und Voraussetzungen ihr erfüllen müsst und wie das Studium in den USA abläuft, erfahrt ihr im Interview und auf den Seiten von Prof. Dr. Oliver Braun.

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Infos zur UCSD 

Akademisches Auslandsamt am Umwelt-Campus

Akademisches Auslandsamt am Standort Trier

Studium an der Hochschule Trier: mehr als nur Theorie

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Prof. Dr. Dieter Steinmann, Prof. für Wirtschaftsinformatik und Studierende der Hochschule Trier

Ben H. studiert im 8. Semester Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Trier. Seine Entscheidung für die Hochschule sei bewusst gefallen, denn „ich habe mir von Anfang an einen starken Praxisbezug gewünscht“. Genau dies sei auch in der Zeit erfolgt, es gab zahlreiche Kontakte zu Unternehmen sowie konkrete Fallstudien zu realen Wirtschaftsbedingungen. Dieser Praxisbezug ist auch für Prof. Dr. Steinmann ein grundlegendes Element in seiner Lehraufgabe. So bietet er z.B. in seinem Seminar „Geschäftsprozesse mit SAP“ immer wieder sein Netzwerk zu Unternehmen in der Region an, um Prozessoptimierungen zu realisieren. Damit ist auch für die Studierenden ein erster Kontakt zu möglichen Arbeitgebern geschaffen.

Im Rahmen der Veranstaltung präsentierte Frau Dr. Stürmer (Leiterin Personal und Investor Relations) und Frau Kerstin Mertes die Firma Orbis (international tätiges Business Consulting‐ Unternehmen ). Bei Orbis haben bereits viele Studierende des Fachbereichs eine Anstellung gefunden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die internationale Ausrichtung der Studiengänge. Insbesondere im Hinblick auf den Arbeitsmarkt im nahen Luxemburg bietet die Hochschule Trier für Studierende neben Englisch und Spanisch auch Französisch als Wirtschaftsfremdsprachen an. In viele Lehrveranstaltungen fließen international orientierte Inhalte selbstverständlich ein. Das Praxissemester und Besuch von Partnerhochschulen im Ausland sind grundlegende Elemente der Studiengänge.

Der Student Ben H. nutzt seine beruflichen wie privaten Interessen jetzt auch für ein neues Projekt. Er arbeitet aktiv an der Facebook Seite der Hochschule Trier mit. Denn seine Begeisterung für ein Studium an der Hochschule Trier möchte er vielen vermitteln.

Von Jutta Straubinger

Shareconomy Projekt

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Zwei Studierende des Umwelt-Campus, Dominik Trumm und Ruben Kemper, engagieren sich im Projekt „Shareconomy“ unter der Leitung von Dr. Stefan Naumann. Aber was ist „Shareconomy“ und worum geht es in diesem Projekt?

Unter dem neuen Trend „Shareconomy“ oder auch „Sharing Economy“ ist ein gemeinschaftlicher Konsum nach dem Motto „Nutzen statt Besitzen“ zu verstehen. Diese Bewegung wird insbesondere durch Online-Plattformen unterstützt und teilweise auch dadurch erst ermöglicht.  So findet man bereits viele Angebote in den Bereichen Tauschen, Schenken, Leihen und Teilen, z. B. Mitfahrzentralen, Tausch-Plattformen und Car-/Bike-Sharing-Angebote.

Generell stellt sich dabei die Frage, ob Portale dieser Art insgesamt eine nachhaltige Entwicklung unterstützen. Denn u. a.  der Betrieb von Servern und die Übertragung von Daten verbrauchen Energie. Eine zentrale Frage ist dabei, ob diese Energie durch Einsparungen aufgrund der angebotenen Services der Portale wieder eingespart werden kann.

Endgültig ist die Frage, ob eine nachhaltige Entwicklung eher unterstützt oder gehemmt wird, bisher nicht beantwortet. Aber betrachtet man die verschiedenen (nicht-) funktionalen Aspekte einer Website, so können zu mindestens im Einzelnen bereits Bewertungen vorgenommen bzw. ggf. Verbesserungspotentiale aufgedeckt werden:

So wäre z. B. für eine größere Vernetzung und damit bessere Nutzung (Netzwerkeffekt) der einzelnen Portale eine Entwicklung hin zu technisch transparenteren Plattformen mit APIs und freien Quellcodes wünschenswert, die üblicherweise fehlen. Auch Hinweise auf Rebound-Effekte und zur Änderung des eigenen Lebensstils bzw. des eigenen Nutzungsverhaltens hin zu einem nachhaltigeren Leben sind nur auf wenigen Seiten zu finden.

Diese und weitere Ergebnisse ergaben sich aus der Erstellung und Anwendung eines ersten, innerhalb des Projektes entwickelten Kriterienkatalogs zur Bewertung von Webseiten auf Nachhaltigkeit. Aktuell wird analysiert, ob es möglich und sinnvoll ist, mehrere, bisher auf verschiedene Portale verstreute Dienste, auf einem Portal anzubieten.

Autor: Dominik Trumm