Vier Auszeichnungen für Trierer Studierende in New York

Gruppe von Universität und Hochschule legt gute Positionspapiere vor

Nach über dreimonatiger Vorbereitungszeit ist die TriMUN-Delegation aus Studierenden der Universität und der Hochschule Trier mit vier Auszeichnungen aus New York zurückgekehrt. An dem weltweit ausgeschriebenen Wettbewerb nahmen insgesamt etwa 5.000 Studierende teil. Dabei schlüpfen Studierendengruppen in die Rollen von Vertretern eines Staates bei den Vereinten Nationen und simulieren die Arbeitsweise der UN. In 14 verschiedenen Komitees arbeiteten die Trierer Delegierten mit Studenten aus der ganzen Welt zusammen, um am Ende die in ihren Positionspapieren gesteckten Ziele zu erreichen.

TriMUN ist die Kurzform für Trier Model United Nations. Im Bewerbungsverfahren für die Trierer Gruppe setzten sich 22 Studierende aus China, Deutschland, Kasachstan, Luxemburg, Russland, Togo und der Ukraine aus unterschiedlichsten Studiengängen an der Universität und der Fachhochschule Trier durch. In Wochenendseminaren und diversen UN-Simulationen in Trier, Blankenheim und Weimar bereitet sich die Gruppe auf die „National Model United Nations“ (NMUN) in New York vor.

In der ecuadorianischen Botschaft informierten sich die Trierer über das Land, das sie in der größten UN-Simulation der Welt vertreten sollten. In Washington D.C. besuchte die Gruppe außerdem die Organisation für die Amerikanischen Staaten (OAS), wo sie bei einer Sitzung der OAS-Staaten zusehen durften.

TriMUN erhielt bei der Abschlussveranstaltung im Hauptsitz der Vereinten Nationen die Gruppenauszeichnung „Honorable Mention Delegation“ sowie drei „Outstanding Position Paper“ für herausragende Positionspapiere. Diese stellen neben den Zielen auch die bisherigen Bemühungen zur Problemlösung dar, um so den Standpunkt Ecuadors möglichst genau widerzuspiegeln.

Die TriMUN-Delegation aus Studierenden der Universität Trier und der Hochschule Trier erhielt in New York vier Auszeichnungen.

Die TriMUN-Delegation aus Studierenden der Universität Trier und der Hochschule Trier erhielt in New York vier Auszeichnungen.

Weitere Informationen: www.facebook.com/TRIMUN.TrierModelUnitedNations oder per Mail: trimun@uni-trier.de

Crossmedia – Audio-/Video-Produktion aus dem nachhaltigen Medienbereich

Das Projekt Crossmedia ist seit 2008 ein fester Bestandteil des UCB und seit der Gründung haben wir eine ganze Reihe an Podcasts produziert, sowohl Vorlesungen  als auch Vorträge mitgeschnitten und zahlreiche Veranstaltungen visuell dokumentiert.
Im Vordergrund unserer Veranstaltung stehen die technischen und organisatorischen Grundlagen für Audio- und Veranstaltungsproduktionen aus dem nachhaltigen Medienbereich. Bei uns soll jeder lernen eigene nachhaltige Radio-/Podcast-/Event-Sendungen zu planen und zu produzieren. Selbstverwirklichung und Eigenverantwortung sind ein wesentlicher Bestandteil. Weitere allgemeine Informationen zu Crossmedia gibt es im aktuellen Aktikel „Projekt des Monats“ auf der UCB-Website.

Eines unser ersten erfolgreichen Projekte war die Produktion des sechsteiligen Podcasts „Horror am Campus“. In diesem könnt ihr Kathie, Marcel, Thomas und Chris auf ihrem Horrortrip durch die FH begleiteten und dabei selbst Zeuge der grauenhaften Geschehnisse, die den Umwelt-Campus erschüttern, werden. Erfahrt hautnah, was es mit dem unheimlichen Weinen auf sich hat, das nachts durch die FH schallt und kommt der Wahrheit ein kleines Stück näher.

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Jede Folge steigert sich und ist aufgrund der intensiven Spannung definitiv nichts für schwache Nerven. Schließlich sind die Auswüchse eines vom Wahnsinn zerfressenen Hirns unbegreiflich. Wird sich die Schlinge um unsere vier Studenten unweigerlich zu ziehen? Hört es euch an, wenn ihr euch traut.

Neben Hörspielen fertigen wir auch Eventdokumentationen, Trailer und Videomitschnitte von verschiedenen Veranstaltungen an.
Auf dem jährlich stattfindenden Green-Hill Festival sind immer einige unserer Mitglieder vor Ort. Sie beschäftigen sich mit den Künstlern und halte die besten Impressionen auf Band fest.

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Fans von gepflegtem Reggae, Dancehall, Punk Rock und elektronischer Unterhaltung können sich freuen: das Green-Hill Festival bestätigt die letzten Künstler für 2014. Ihr solltet auf jeden Fall mal am 24. Mai vorbeischauen und nach den Crossmedia Leuten Ausschau halten.

Regelmäßig gibt es auch Mitschnitte von Lehrveranstaltungen, darunter sowohl typische Vorlesungen als auch die interessanten Ringvorlesungen. Letztere ist eine etwas andere Art der Vorlesung, bei der sich mehrere Dozenten aus verschiedenen Fachbereichen zu einem bestimmten Thema äußern.

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Der große Vorteil dieser Ringveranstaltungen ist die vielfältigen Sichtweisen zu einem Themengebiet. Gerade für Studenten, die mal über den Tellerrand ihres eigenen Fachgebietes schauen möchten, sind diese Mitschnitte ein lohnender Einstieg in eine neue Materie.

Die Arbeit des Crossmedia Projektes geht auch über die Themen des alltäglichen Studentenlebens hinaus. In Interviews und Berichten werden neben den bereits bekannten musikalischen Live-Acts, auch Autorenlesungen, kulturelle Veranstaltungen und Weiterbildungen in verschiedenen Gebieten thematisiert.

Eine besondere Weiterbildung direkt hier am Campus, ist die Wirtschaftsmediation. Sie beschäftigt sich mit konstruktiven Konfliktlösungen innerhalb und zwischen Unternehmen oder Konflikte mit Kunden und anderen Gruppen. Schaut euch einfach mal den vom Crossmedia-Team eigens angefertigten Trailer an, um mehr zu erfahren!

Ihr seht also, Crossmedia deckt viele Themengebiete ab und fördert die eigenverantwortliche Produktion von Audio- und Videobeiträgen. Um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben empfiehlt es sich die Projektseite und den RSS-Feed im Auge zu behalten. Man sieht und hört sich.

Autor: Christian Gülden

Auslandsaufenthalt in Brasilien: Teil 2 – Die Arbeit und die Kinderbücher

Die Bedenken, dass ich mit der Sprache Probleme haben könnte, bestätigten sich schon einige Stunden später. Direkt vom Flughafen ging es weiter ins Landesinnere bis nach Venâncio Aires, einer brasilianischen Kleinstadt mit rund 60 000 Einwohnern. Diese Stadt liegt im Bundesstaat Rio Grande do Sul und sollte für die Zeit meines Praxissemesters mein neues Zuhause werden.

Während der insgesamt fünf Monate arbeitete ich am „Instituto Federal de Educação, Ciência e Tecnologia Sul-Rio-Grandense“ am Campus in Venâncio Aires. Es handelt sich hierbei um ein technisches Bildungsinstitut, welches sich in zwölf verschiedene Standorte im Bundesland Rio Grande do Sul aufteilt. Dieses bietet vor allem den regulären Oberstufenunterricht an, weshalb die meisten Schüler im Alter zwischen 15 und 19 Jahren sind. Am Hauptcampus werden darüber hinaus Bachelor- und Masterstudiengänge angeboten. Je nach Campus gibt es außerdem technische Abendkurse für Berufstätige sowie Aufbaukurse für Menschen, die ihren Schulabschluss nachholen möchten. Und es gibt viele kleinere Forschungsgruppen.

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