Wer Schmetterlinge lachen hört, weiß auch wie Wolken Schmecken

Im Rahmen meines Intermedia Design Studiums an der Hochschule Trier realisiere ich in diesem Jahr ein Film- und Fotoprojekt mit dem Titel „Wer Schmetterlinge lachen hört, weiß auch wie Wolken schmecken“. Es geht bei dem Projekt darum einen Einblick in die Gedankenwelt von Kindern zu bekommen. Wie sieht die Welt aus ihren Augen aus? Ich arbeite mit Kindern unterschiedlichen Alters und aus unterschiedlichen Lebenssituationen zusammen. Die begleiteten Kinder stellen sich Herausforderungen wie Flucht, Armut, Krankheit Verlust und den Anforderungen einer leistungsorientierten Gesellschaft. So werden Themen rund um
das Erwachsenwerden thematisiert und dokumentiert, welche Anforderungen das Leben im 21. Jahrhundert und in unserer Gesellschaft an diese Kinder stellt. Wie beeinflusst ihr Leben, ihre Träume, Hoffnungen und Ängste? Was gibt diesen Kindern Mut, Kraft und Inspiration? Welche Wünsche haben sie für die Zukunft? Im Rahmen des Projektes bekommen alle Kinder eine Einwegkamera mit auf den Weg und sollen über den Zeitraum von einem Monat mit dieser Kamera jeden Tag ein Foto von etwas machen was ihnen gefällt, sie fasziniert, erschreckt, bewegt oder beschäftigt.

Diese Fotos werden vom 06.07.14 – 12.07.14 in der Europäischen Kunstakademie in der Aachener Straße 63 (Trier) ausgestellt.
Trierer Initiativen wie nestwärme e.V., die Pink Painter Jugendkunstschule der Europäischen Kunstakademie, das Montesori Kinderhaus Petrisberg, das TANZstudio Patricia Meier, die Treverer Schule sowie die Kinder aus der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende in Trier Nord haben an dem Projekt teilgenommen. Ebenso haben Kinder aus Myslowice (Polen) an dem Projekt mitgewirkt.

Mit freundlichen Grüßen,
Jasmin Avinja Maier
Hochschule Trier, Fachrichtung Intermedia Design

 

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Zeit: 06. Juli – 12. Juli 2014
Ort: Seminarraum in der Kunsthalle der Europäischen Kunstakademie, Trier
Informationen unter:
www.wiewolkenschmecken.de
traeumedocumentary@gmail.com
Preview Video:
http://youtu.be/G3cV7QMguXw
Infos: www.eka-trier.de oder per Email: info@eka-trier.de
Öffnungszeiten: Montag – Samstag von 11 – 16 Uhr, Eintritt frei
Projektträgerin: Europäische Kunstakademie
Vernissage: Sonntag, 06. Juli 2014, 11.00 Uhr

Hochschulball 2014 als gesellschaftliches Ereignis für die Region

Zum Höhepunkt des Jahres laden die Freunde der Hochschule Umwelt-Campus Birkenfeld e.V. und der AStA des Umwelt-Campus am 28. Juni in festlichem Ambiente in das Kommunikationsgebäude in Birkenfeld ein.

Ziel der Veranstaltung ist die Etablierung eines gesellschaftlichen Ereignisses für die Region, deren Vertreter und Repräsentanten, Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger, die Studierenden sowie alle Hochschulangehörige.

Alle Tanzbegeisterten können die Gelegenheit nutzen, eine stilvolle Ballnacht in Abendgarderobe mit der Band „NiteShift“ zu erleben. Auch „Nichttänzer“ kommen auf ihre Kosten und können in lockerer Atmosphäre mit anderen Gästen das Gala-Buffet vom Landgasthaus Böß genießen und sich auf magische Momente freuen.

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Wer sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen möchte, für den führt kein Weg am Umwelt-Campus
Birkenfeld vorbei. Einlass und Sektempfang ist ab 19:30 Uhr.

Gruppen aus acht Personen können je einen Tisch reservieren. Karten gibt es inkl. Gala-Buffet für 39 € pro Person. Studierende erhalten die Karte für 19 € bzw. ab 22:00 Uhr als Flanierkarte ohne Buffet für 10 €.

Karten sowie Tische können  online unter: http://www.umwelt-campus.de/ucb/index.php?id=hochschulball oder per Mail an hochschulball@umwelt-campus.de reserviert werden
Im Vorverkauf: Buchhandlung Engel Birkenfeld, Kreissparkasse Birkenfeld, AStA Umwelt-Campus Birkenfeld, Buchhandlung Thiel Birkenfeld, Präsidialbüro in Trier. Ein Kauf der Karten an der Abendkasse ist ebenfalls möglich

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Die Hochschule Trier, Freunde der Hochschule – Umwelt-Campus Birkenfeld e.V. und der AStA würden sich freuen, Sie an diesem Abend bei Freunden Willkommen zu heißen.

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Auslandsaufenthalt in Brasilien: Teil 3 – Das Luftschiff and the capital of Chimarrão

Den ersten Monat verbrachte ich in einer brasilianischen Gastfamilie, danach bin ich in eine Wohngemeinschaft gezogen. Die Gastfamilie, wie auch viele andere Menschen in Venâncio Aires, haben deutsche Wurzeln und sprechen daher neben dem brasilianischen Portugiesisch ein veraltetes Deutsch mit starkem Dialekt aus dem Hunsrück.

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Ihre Vorfahren sind wegen des Krieges nach Brasilien geflohen und haben dort ihr Leben neu aufgebaut. Wie auch in Deutschland hat sich die Sprache aber über die Jahre weiterentwickelt. So konnte ich die Gastfamilie generell ohne Probleme verstehen, nur manchmal musste ich ein wenig über neue Wörter schmunzeln. Ein Beispiel ist das Wort „Luftschiff“, was die Menschen für „Flugzeug“ verwenden. Auch sonst ist noch viel von der deutschen Kultur in dieser Region erhalten geblieben: von deutschem Volkstanz über deutsche Volksmusik bis hin zum Oktoberfest. Ich habe mehr als ich dachte über die deutsche Kultur lernen können, aber natürlich noch mehr über die brasilianische.

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