Zweifacher Preisträger Ignasi Cavaller auf der JOYA in Barcelona

Ignasi Cavaller (MFA 2015) gewann Alliages Public´s Award 2016 und Autor Award 2016!!

 

Ignasi Cavaller (MFA 2015) • Halsschmuck „Cult“ • Landschaftsjaspis, Cacholong und Seidengarn • 2016

Ignasi Cavaller aus Menorca machte seinen Master of Fine Arts Abschluss an unserer Hochschule in Frühjahr 2015. In seiner Abschlussarbeit mit dem Titel „MEMINISSE“ beschäftigte er sich mit Erinnerung und Vergessen und der Neuinterpretation des Medaillons.Dieses Jahr gewann er unter anderem mit Stücken aus seiner Abschlusskollektion gleich zwei Preise auf der JOYA in Barcelona.

ALLIAGES ist eine Non-Profit-Organisation mit zwei Zielen: zeitgenössischen Schmuck zu promoten und die Öffentlichkeit über diese Art von Kunst aufzuklären. Um diese Ziele zu erreichen, baut Alliages eine private Kollektion mit dem Ziel auf, sie später einem Museum zu stiften. Alliages promotet sowohl die eigene Kollektion, als auch die mitwirkenden Künstler durch verschiedene Veranstaltungen. Um Schmuckkünstler zu promoten und zu belohnen, hat Alliages zusammen mit der JOYA Barcelona Art Jewellery Fair den „Award for Contemporary Jewellery“ ins Leben gerufen. Ein Vermächtnis, ein Erbe, weitergegeben durch die Vorgänger. Alliages will künstlerisches Vermächtnis weitergeben, um es so einer möglichst breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ein Erbe aus Emotionen und Eindrücken, aus Personen und Talenten. Ein Erbe, das übertragen und getragen werden kann.

AUTOR ist eine der Hauptveranstaltungen für zeitgenössischen Schmuck im südosteuropäischen Raum. Sie findet einmal im Jahr in Bukarest statt. Autor promotet zeitgenössische Schmucktalente durch dieses Event und eine Plattform, die außerdem noch das AUTOR magazine herausbringt, eine Zeitschrift, welche Schmuck und Körper verbindet. Schmuck ist, wer du bist. Du bist, was du uns sehen lässt.

JOYA Barcelona Art Jewellery Fair, 29. September – 1. Oktober 2016, Arts Santa Monica, La Rambla 7, Barcelona

 

Ignasi Cavaller (MFA 2015) • Halsschmuck „Cult“ • Landschaftsjaspis, Cacholong und Seidengarn • 2016

 


Moderne Hard- und Software am Campus

Damit die Studenten des Umwelt-Campus Birkenfeld in Hoppstädten-Weiersbach mit topaktuellem Wissen in den Beruf starten können, werden sie künftig an neuester Automatisierungstechnik ausgebildet. Für die Lehre in den Laboren spendete Siemens Simatic Steuerungen, Bedienpanels, Stromversorgungen und Netzwerkkomponenten.

Die Sachspende übergab Achim Pecka, Leiter des regionalen Industriegeschäfts von Siemens, an den Umwelt-Campus Birkenfeld, ein Standort der Hochschule Trier. Die moderne Hardware und Software kommt den künftigen Ingenieuren der Fachrichtung Maschinenbau zugute.

„Die industrielle Produktion entwickelt sich immer schneller. Als ein führender Industriekonzern müssen wir unsere Stellung auf dem Markt halten und Fortschritt gewährleisten“, erklärte Pecka. „Darum brauchen wir junge Menschen, die bereits jetzt mit der Technik von Morgen vertraut sind. Wir verstehen unsere gesellschaftliche Verantwortung darin, Studierende mit modernster Technik auszustatten und ihnen somit eine optimale, praxisnahe Ausbildung zu ermöglichen.“

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Siemens“, sagte der Präsident der Hochschule Trier, Prof. Dr. Norbert Kuhn. „Es ist für uns von großer Bedeutung, dass junge Menschen bereits während ihrer Ausbildung die Möglichkeit haben, mit dem neusten Stand der Technik zu arbeiten, um später den Herausforderungen unserer Zeit mit fundiertem Wissen begegnen zu können.“ Studenten und Mitarbeiter erhielten durch die Spende hervorragende Lern- und Forschungsbedingungen, lobte Kuhn.

Bei den gespendeten Komponenten handelt es sich um die neueste Automatisierungstechnik, wie sie in vielen Industriebetrieben zur Steuerung von Produktionsprozessen zum Einsatz kommt. Für die Bedienung stellt Siemens ein Simatic Touchpanel TP 1200 zur Verfügung. Dabei ist die Rede von einem Bediengerät mit Touchscreen, vergleichbar mit denen von Smartphones, das den Studenten eine einfache Bedienung und Beobachtung der von ihnen programmierten Abläufe ermöglicht. Damit auch der Umgang mit neuesten Steuerungstechnik erlernt werden kann, enthält die Spende auch eine „S7-1516F CPU“ – eine fehlersichere Steuerung, mit der ein Prozess oder eine Maschine sicher automatisiert wird. Zur Sachspende gehört auch eine Simulationsbox, mit der vor der realen Produktion diese in einer simulierten Umgebung getestet werden kann. Diese Art des Vortestes wird zunehmend wichtiger, um die Inbetriebnahmezeiten zu minimieren und sicherer zu machen.

Mit seinem Projekt „Siemens Automation Cooperates with Education“ unterstützt das Unternehmen Bildungs- sowie Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen im Bereich Industrie-Automatisierung bei ihrem Lehrauftrag in Form von Partnerschaften und Know-how-Transfer.

Hochschule Trier präsentiert 3D-Druck Versuchsplattform auf der Internationalen Kunststoffmesse 2016 in Düsseldorf

Im Rahmen studentischer Projektarbeiten, gefördert durch die Nikolaus Koch Stiftung Trier und verschiedener Industriepartnerkooperationen, wurde im Labor für Digitale Produktentwicklung und Fertigung im Fachbereich Technik / Fachrichtung Maschinenbau eine 3D-Druck Versuchsplattform entwickelt. Ziel dieses Projektes unter der Leitung von Dozent Michael Hoffmann sind Themen wie Fertigung von Großformat-Bauteilen in kleinen Losgrößen, Untersuchung der Leistungsfähigkeit moderner Industriesteuerungen, Versuchsreihen zu alternativen Bio-Werkstoffen und die Thematik 3D.Druck und Nachhaltigkeit durch Integration einer Recycling Anlage zur direkten (Wieder-)Verarbeitung von Kunststoffen.

Die Anlage wurde im aktuellen Entwicklungsstand am Stand des Kooperationspartners Dohle Extrusionstechnik GmbH auf der Internationalen Kunststoffmesse 2016 vom 19. bis 26. Oktober 2016 in Düsseldorf vorgestellt.

Die Zukunftstechnologie 3D-Druck/Additive Fertigung wird im Zuge der Digitalisierung zu einer industriellen Revolution beitragen. Unternehmen werden in einer effizienteren Produktentwicklung und der Herstellung von Prototypen über Kleinserien bis hin zur Serienproduktion mit völlig neuen Gestaltungsmöglichkeiten in hoher Qualität erheblich profitieren. Allerdings verändert sich dadurch die traditionelle Vorgehensweise im gesamten Produktlebenszyklus.

Im Fachbereich Technik / Fachrichtung Maschinenbau der Hochschule Trier werden im Labor für Digitale Produktentwicklung und Fertigung sowohl in der Lehre, als auch in Forschung und Entwicklung industrieller Anwendungen von 3D-Drucktechnologien untersucht und in konkreten Kooperationsprojekten mit Industriepartnern unterschiedlichster Branchen eingesetzt und bewertet.