Der Umwelt-Campus Birkenfeld präsentiert sich auf der Cebit

Besuchen Sie uns am Gemeinschaftsstand Rheinland-Pfalz in Halle 6 Stand C17.

Prof. Dr.-Ing. Klaus-Uwe Gollmer und Prof. Dr.-Ing. Guido Dartmann zeigen das Exponat:

„IoT-Werkstatt“ ein Konzept zur Ausbildung im Bereich Internet der Dinge
Hochschule Trier und die Expertengruppe IoT/M2M des Nationalen IT-Gipfels.
Das Herz der Zukunft schlägt im Algorithmus, d.h. nur wer die Sprache digitaler
Systeme versteht, kann die Zukunft gestalten und sich vor Manipulationen schützen.
Der zukünftige Arbeitsmarkt erfordert dringend entsprechende Kompetenzen für alle
Schüler.
Gemeinsam mit der Expertengruppe IoT/M2M des Nationalen IT-Gipfels hat die
Hochschule Trier ein Konzept zur Vermittlung entsprechender Kompetenzen
erarbeitet und die Umsetzung mit 175 Schülern und Lehrern der Oberstufe
erfolgreich demonstriert. 38 Schulteams aus 23 Schulen haben bei zwei Hackathon-
Veranstaltungen am Umwelt-Campus der Hochschule Trier und an der htw saar
eigene IoT-Anwendungen exemplarisch umgesetzt Das Internet der Dinge ist nicht
nur Basis für Industrie 4.0 und damit Grundlage der zukünftigen Arbeitswelt, sondern
schafft neue kreative Ideen auch in der Ausbildung.
Kern des vorgestellten Werkstatt-Konzepts ist eine offene Plattform auf der Basis des
ESP8266 Mikrocontrollers und dem Arduino-Ökosystem.
Open Source hebt Synergien im föderalistischen System, senkt Kosten, ermöglicht
Crowd-Learning und bindet existierende Maker-Szene ein. Deutschland braucht
Macher, die kreative Ideen zukünftig schnell umsetzen. Dazu könnten regionale IoTKompetenzzentren das Internet der Dinge sofort an die Schulen bringen.
Interessierte Standbesucher können die IoT-Plattform auf der CeBIT 2017 auf dem
Foschungsgemeinschaftsstand in Halle 6 C17 ausprobieren.

S.U.N.-Projekt -Schulen und Umwelt pro Nachhaltigkeit

Im Rahmen des Master-Studiengangs „Umwelt- und Betriebswirtschaft“ des Umwelt-Campus Birkenfeld unterrichten Studierende seit 2011 Schüler weiterführender Schulen in der Region. Das Projekt „S.U.N.“- „Schulen und Umwelt-Campus pro Nachhaltigkeit“ wurde bereits in mehr als 25 Schulen erfolgreich durchgeführt.

Die Studierenden erarbeiten ein didaktisches Konzept und unterrichten anschließend Schüler von der 5. bis zur 13. Klassenstufe. Die Konzepte sind aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Technik und umfassen Themen wie Erneuerbare Energien, Kreislaufwirtschaft, Bankenkrise und Bionik.

Die 90-minütige, aktivierende Unterrichtseinheit soll den Schülern Spaß machen und gleichzeitig ein Bewusstsein für nachhaltiges Handeln schaffen.

Aktuell kooperieren fünf Studierende des Umwelt-Campus mit fünf Schulen im Saarland und Rheinland-Pfalz, wie zum Beispiel der Berufsbildenden Schule Kusel und dem Siebenpfeiffer-Gymnasium Kusel.

Der Umwelt-Campus Birkenfeld freut sich über die langjährige gute Zusammenarbeit mit den Schulen und hofft natürlich darauf, so auch einige Schüler für ein Studium an einer modernen Hochschule zu begeistern.

Stadt und Hochschule unterzeichnen Kooperationsvertrag

Schon seit einiger Zeit arbeiten die Stadt Trier und die Hochschule Trier erfolgreich zusammen. Beispiele sind das Info-Konzept für Menschen mit Sehbehinderung im Stadtmuseum, Theaterplakate oder die erfolgreiche Veranstaltung City Campus trifft Illuminale. Nun wird diese Kooperation auf die Bereiche Logistik und Stadtentwicklung ausgeweitet. Hierzu unterzeichneten Oberbürgermeister Wolfram Leibe und Hochschulpräsident Professor Dr. Norbert Kuhn den entsprechenden Vertrag. Um die Umsetzung der Vereinbarung kümmert sich im Rathaus Professor Johannes Weinand, Leiter des Amts für Stadtentwicklung und Statistik, und in der Hochschule Professor Dr. Dieter Steinmann als Experte für Logistik und Wirtschaftsinformatik.

Der Vertrag ist gleichzeitig eine Bekräftigung der engen Zusammenarbeit von Stadt und Hochschule beim Runden Tisch Logistik Trier-Luxemburg, die schon seit einiger Zeit gepflegt wird. Schon in den nächsten acht Wochen gestalten zwei Studierende der Hochschule eine IT-Plattform, auf der Akteure der Logistik- und E-Mobilitätsbranche untereinander kommunizieren und zusammen an Projekten arbeiten können. Ein Beispiel ist nach Aussage von Weinand eine betreiberneutrale Frachtraumbörse. Diese sei für Firmen besonders interessant, weil sie keine sensiblen Daten für potenzielle Konkurrenzfirmen zugänglich machen müssten. Die IT-Plattform bietet außerdem eine geschlossene Gruppe, in der die rund 20 Teilnehmer des schon seit längerem bestehenden Runden Tisches Logistik Trier-Luxemburg kommunizieren können.

Die Hochschule übernimmt den Aufbau der Plattform, die Stadt liefert zusammen mit ihren Partnern aus der Logistikbranche die Basis für die Bearbeitung der Themen in Projekte an der Hochschule Trier. Ein Redaktionsteam fasst die Ergebnisse zusammen und veröffentlicht sie. Auf dieser Ebene der Plattform können sich auch externe Interessenten über Ergebnisse der Projekte sowie die Aktivitäten des runden Tisches informieren. Ziel bei diesem Projekt sowie bei der vereinbarten Zusammenarbeit insgesamt ist, das Know How und die Ressourcen im Bereich Logistik besser zu vernetzen und Synergien stärker zu nutzen.