3rd Summer School: IT-Fundamentals of National Park Monitoring

Auch in diesem Jahr veranstaltet das Institut für Softwaresysteme der Hochschule Trier, unter Beteiligung des Nationalpark Hunsrück-Hochwald, der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft Rheinland-Pfalz, sowie der Universität Hasselt, eine internationale Sommerschule zum Thema „IT-Fundamentals of National Park Monitoring“ (26.8. – 2.9.2018).
Hauptakteure im Monitoring und Management von Großschutzgebieten wie Nationalparks (NLP) oder Biosphärenreservaten weltweit sind in der Regel Geo- und Umweltwissenschaftler, insbesondere da Schutz und Erhalt, sowie das Entwicklungspotenzial der biologischen Vielfalt, zentrale Ziele aller Großschutzgebiete sind. Ein zeitgemäßes Monitoring und Management von NLP´s erfordert jedoch auch in diesem Bereich den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Zum Beispiel sind raumbezogene Datenverwaltung und Analyse, Fernabfrage von Sensornetzen, Fernerkundungssysteme, Statistische Auswertemethoden, Dokumentationssysteme, Crowd Sourcing etc. Techniken, die im NLP-Monitoring mittlerweile standardmäßig eingesetzt werden.
Den internationalen und nationalen Teilnehmern der interdisziplinären Veranstaltung sollen demzufolge als vorrangiges fachliches Ziel grundlegende Konzepte des IKT-Einsatzes in Großschutzgebieten (Nationalparks, Biosphärenreservate) vorgestellt werden. Darüber hinaus werden anhand praktischer Übungen im Nationalpark Hunsrück-Hochwald die Möglichkeiten, aber auch Grenzen der IT-Unterstützung im NLP-Monitoring aufgezeigt. Letztlich soll die Sommerschule insbesondere den internationalen Teilnehmern auch als Motivation für eine weitere fachliche Vertiefung im Rahmen eines weiterführenden Studiums an einer deutschen Hochschule dienen.


Abb.: Teilnehmer der Summerschool während einer Exkursionsrast in Börfink

Die hohe Kompetenz des Instituts für Softwaresysteme (https://iss.umwelt-campus.de/) des Fachbereichs Umweltplanung/Umwelttechnik auf dem Gebiet der Umweltinformatik bietet in Verbindung mit der direkten Nachbarschaft des Hochschulstandortes Umwelt-Campus zum Nationalpark Hunsrück-Hochwald (http://www.nationalpark-hunsrueck-hochwald.de/), aus fachlicher Sicht für die Durchführung eines Sommerkurses ideale Rahmenbedingungen. Dies umso mehr, zumal bereits eine intensive Lehr- und Forschungskooperation mit dem Nationalpark besteht.
Nähere Informationen zur Summerschool, sowie Bewerbungsunterlagen, finden Interessierte unter: https://www.umwelt-campus.de/summerschool-nationalpark . Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt, wobei 12 Plätze für ausländische Teilnehmer reserviert sind. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Studierende der Geo- und Umweltwissenschaften, sowie der Informatik und der Ingenieurswissenschaften, die ihren wissenschaftlichen oder beruflichen Weg im Monitoring und Management von Großschutzgebieten fortzusetzen beabsichtigen.

Autoren: Nurcan Aydin, Prof. Dr. Peter Fischer-Stabel

 

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