innogy stellt Hochschule Trier ein E-Bike für messtechnische Experimente von Studierenden zur Verfügung

Die Studierenden der Fachrichtung Elektrotechnik können zukünftig messtechnische Experimente zur Elektromobilität an einem E-Bike der Firma innogy durchführen.

Repräsentanten von innogy haben das Elektrofahrrad an Dirk Brechtken, Professor für Energieübertragung und -verteilung, übergeben. innogy stellt der Hochschule das Fahrrad im Rahmen eines Sponsorings zur Verfügung. Das E-Bike soll im neuen Studiengang „Elektromobilität“ der Hochschule Trier zum Einsatz kommen, wo es für Forschungszwecke und Messungen bereitsteht.

Bild (v. l.): Prof. Dr. Dirk Brechtken und Marco Felten von innogy bei der Übergabe des neuen E-Bikes an der Hochschule in Trier.

„Die Elektromobilität ist die Mobilität der Zukunft und wir wollen unsere Studierenden fit machen, diese Zukunftstechnologien mitzugestalten. Durch das E-Bike erhalten sie die Möglichkeit, bei Experimenten auch ganz praktische Erfahrungen im Umgang mit der neuen Technik zu sammeln“, sagte Brechtken bei der Übergabe.

„Als regionales Energieunternehmen engagieren wir uns für den Ausbau der Elektromobilität und wollen die Menschen in unserer Region auch durch den Aufbau eines flächendeckenden Ladenetzes für diese umwelt- und klimafreundliche Technik begeistern. Die Hochschule Trier unterstützen wir beim Thema E-Mobilität ebenfalls gerne, da dies zum Lehrinhalt des neuen Studiengangs passt“, erläuterte Marco Felten, Kommunalbetreuer bei innogy in Trier.

Der neue Studiengang „Elektromobilität“ ermöglicht es jungen Menschen, sich für den Berufseinstieg in einer Zukunftsbranche zu qualifizieren. Er vermittelt Kompetenzen aus den Bereichen elektrische Antriebstechnik, Energietechnik, Batterietechnik, Fahrzeugelektronik und Informationstechnik. Die Hochschule Trier hat jahrelange Erfahrung mit der Entwicklung von Elektrofahrzeugen und bietet mit ihrer engen Zusammenarbeit von Elektrotechnik, Maschinenbau/Fahrzeugtechnik und Informatik ideale Voraussetzungen für die Ausbildung zukünftiger Spezialisten auf dem Gebiet der Elektromobilität. Eine Bewerbung für das kommende Wintersemester ist noch bis zum 31. August 2017 möglich.

Kontakt:
Benedikt Lorse
Allgemeine Öffentlichkeitsarbeit
Tel. +49 651 / 81 03 – 746
b.lorse@hochschule-trier.de

Neues Weiterbildungsprogramm am Umwelt-Campus startet

Eine Anmeldung für die neuen Weiterbildungsangebote am Umwelt-Campus Birkenfeld für das Wintersemester 2017/18 ist nun möglich.

Interessierte können aus einem Angebot von über 20 Kursen im Bereich Sprachen und internationale Kommunikation wählen. Zur Auswahl stehen Sprachkurse auf verschiedenen Niveaustufen in Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Chinesisch und Deutsch als Fremdsprache, außerdem Kurse für berufliche Kommunikation in Englisch, Französisch und Spanisch sowie Fachkurse zu internationalem Marketing, Kommunikation und Nachhaltigkeit, Corporate Identity und Branding sowie Businesskommunikation auf Englisch.

Die Kurse finden von Oktober 2017 bis Januar 2018 statt und umfassen jeweils 12 Termine mit 2-4 Wochenstunden. Teilnahmegebühren variieren je nach Kursniveau. Alle Programme schließen mit einem Zertifikat der Hochschule Trier ab und weisen auch ECTS-Kreditpunkte aus, die bei einem Studium oder Zertifikat für entsprechende Inhalte anerkannt werden können. Die Kurse stehen auch Beschäftigten und Studierenden der Hochschule Trier offen. Für Firmen gibt es auf Anfrage weitere individuell zugeschnittene Angebote.

Mehr Informationen zur Anmeldung, zu Kursgebühren und eine Übersicht des Angebots finden Sie auf www.umwelt-campus.de/sk-weiterbildung.

 

Dritte internationale Gastprofessur für Professor vom Umwelt-Campus Birkenfeld

Der Master-Studiengang für angewandtes Stoffstrommanagement am Umwelt-Campus  hat jüngst den nächsten internationalen Partner in das IMAT-Netzwerk (International Material Flow Management) aufgenommen.

Mit der Taipeh National University of Technology wurde zu Beginn 2017 eine Kooperationsvereinbarung zur Durchführung eines Doppelabschlussprogrammes unterschrieben. Studierende aus Taiwan können nunmehr zwei Semester in Taipeh und zwei Semester am Umwelt-Campus Birkenfeld studieren und erhalten dafür zwei international anerkannte Masterabschlüsse.

Das Internationale Bildungsprogramm, welches durch das am Umwelt-Campus Birkenfeld ansässige Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) durchgeführt wird, hat nunmehr Partnerprogramme in Brasilien, Japan, Marokko, Mexiko und Taiwan und will zukünftig den Studierenden die einzigartige Möglichkeit bieten, ein globales Studium individuell zusammenzustellen und darüber hinaus einen international anerkannten Abschluss mehrerer Universitäten zu bekommen. Dieses innovative Projekt wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und dem Bundesbildungsministerium unterstützt.

Der geschäftsführende Direktor des IfaS, Prof. Dr. Peter Heck, wurde im Rahmen einer Feierstunde in Taipeh zum Gastprofessor berufen. Nach der chinesischen Universität in Kunming und der Berufung an die japanische Partneruniversität ist dies die dritte Gastprofessur die er innehat. Hierdurch wird das internationale Renommee des Studiengangs und des Forschungsinstituts eindrucksvoll verdeutlicht. Gemeinsam mit seinem internationalen Abteilungsleiter, Dr. Michael Knaus, plant Prof. Dr. Heck die internationale Dominanz angelsächsischer Eliteuniversitäten mit dem IMAT-Universitätsnetzwerk zu durchbrechen. Die erneute Würde der Gastprofessur durch diese international renommierte Hochschule ist Ausdruck, dass dieses Vorhaben gelingen wird.

Prof. Chaoheng, Leiter der Umweltingenieursfakultät der technischen Hochschule in Taibei (TaibeiTech) und Prof. Heck vom Umwelt-Campus mit den ersten drei Studierende des neuen IMAT Dual Degree Studiengangs, die ab dem Wintersemester am Umwelt-Campus studieren.

 

Von: Dr. Michael Knaus