Frauen in Führung: K³-Seminarreihe bereitet Frauen auf Führungspositionen vor

Erneut bot die Hochschule Trier ambitionierten Frauen die Chance, ihre Kommunikations- und Führungsfähigkeiten auf- und auszubauen, um ihren Weg durch die gläserne Decke zu finden.

Während andernorts noch über den Fachkräftemangel diskutiert wird, geht die Hochschule Trier aktiv dagegen vor: Im Rahmen der modular aufgebauten und vom Gleichstellungsbüro der Hochschule bereits zum vierten Mal angebotenen Reihe K³ (Kompetenz – Kommunikation – Karriere) hatten Studentinnen und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen erneut Gelegenheit, sich auf Führungspositionen vorzubereiten. Am 10. November ging die diesjährige Seminarreihe, die neun Module umfasste und sich über ein Jahr erstreckte, für 13 Teilnehmerinnen mit der Entgegennahme ihrer Teilnahmezertifikate erfolgreich zu Ende. Während der vergangenen Monate wurden sie gezielt auf Führungsaufgaben in regionalen und überregionalen Unternehmen sowie innerhalb der Hochschule vorbereitet. Einige der Absolventinnen der letzten drei Jahrgänge besetzen so heute Leitungspositionen in unterschiedlichsten Bereichen der Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft, etwa in der Leitung von Forschungsprojekten oder in unterschiedlichen Abteilungen in namhaften Unternehmen wie der Nestlé Wagner GmbH oder 1&1.

Der Inhalt der Seminarreihe war unterteilt in theoretische und praktische Einheiten, in denen das Gelernte unter anderem vor laufender Kamera umgesetzt wurde. So konnte jede Teilnehmerin einen ungefilterten Eindruck ihrer Fähigkeiten erhalten und Verbesserungsvorschläge direkt umsetzen. Die Themen erstreckten sich von Selbstmarketing über Präsentationstechniken bis hin zum Entwicklungsweg vom Teammitglied zur Vorgesetzen.

Der Seminarzeitraum über ein Jahr ließ genug Raum zur persönlichen Weiterentwicklung, die von den Teilnehmerinnen einhellig bestätigt wurde. Besonders wahrgenommen wurden ein Zuwachs des Selbstvertrauens und ein selbstsichereres Auftreten in Verhandlungs- und Konfliktsituationen. Als weiteren positiven Aspekt der Veranstaltungsreihe hoben die Teilnehmerinnen den der Netzwerkbildung hervor: „Wir Frauen sollten uns viel öfter gegenseitig unterstützten – es ist sehr hilfreich, meine eigenen Erfahrungen teilen zu können und aus denen der anderen zu lernen.“

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