Lehrpreis der Hochschule Trier an Aloisia Sens und Caroline Birkel vergeben

Die Qualität der Lehre zu sichern und stetig auszubauen ist ein zentrales Anliegen der Hochschule Trier. Die Hochschulleitung wollte mit der erstmaligen Auslobung eines mit 3.000 € dotierten Lehrpreises die Arbeit engagierter Lehrender honorieren und innovative und spannende Lehrideen der Öffentlichkeit vorstellen. Insgesamt wurden 17 Ideen aus allen Fachbereichen eingereicht, aus denen das Auswahlgremium aus Mitgliedern der Hochschulleitung, der Hochschuldidaktik, des Qualitätsmanagements sowie ein studentischer Vertreter auswählen mussten.

Der Hauptpreis ging an Aloisia Sens, die mit Ihrem Kurs „Französisch A2 – Online-Rallye in OpenOLAT“ unter hohem persönlichen Einsatz ein Blended-Learning-Konzept entwickelt und umgesetzt hat, das mit einem Gamefication-Ansatz dazu beträgt, vorhandenes Schulwissen zu verfestigen und zu erweitern und insbesondere berufsbezogenes Französisch-Vokabular zu erwerben. Hierzu müssen die Studierenden ein fiktives, virtuelles Praktikum beim berühmten Modeschöpfer Carlos Pretapporter in der Weltstadt Paris absolvieren. Die Arbeitsaufträge in Form von Videos, Sprachnachrichten oder Mails erhalten sie direkt von Carlos oder seiner persönlichen Assistentin Nathalie. Diese gilt es nicht nur zu erfüllen, sondern Ziel ist es, besser zu sein als seine Praktikanten-Kollegen. Verlorengegangene Punkte können in Sonder- und Bonusactivities wie z.B. Kahoot Quiz zur Landeskunde wettgemacht werden. Die Rallyeergebnisse werden wöchentlich aktualisiert und neben dem individuellen Punktestand erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der  Highscoreliste ihr momentanes Ranking im Vergleich zu ihren Mitpraktikanteninnen und Mitpraktikanten.

Mit dem Sonderpreis des Lehrpreises wollte die Hochschule insbesondere das studentische Engagement in der Lehre – auch stellvertretend für die vielen Tutorinnen und Tutoren – würdigen. Frau Birkel, Studentin der Fachrichtung Kommunikationsdesign, hat unter dem Titel „Zeichnen Zirkeltraining“ ein didaktische Konzept für einen studentischen Workshop entwickelt, der als – Zitat – „leistungsunabhängiger und unverbindlicher Hochschulsport für Gestalter, der zum Selbststudium anregt und den Kopf frei macht“ gedacht ist. In unterschiedlichen Stationen werden hierbei Kompetenzen im Bereich Zeichnen erworben.

Text: Anneke Wolf
Fotos: Isabella Ruf

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