Sommerfest 2017 am Campus Gestaltung

Am Mittwoch den 28. Juni wurde zum zweiten Mal ein Sommerfest am Campus für Gestaltung gefeiert. Gemeinsam mit allen Fachrichtungen wurde dem Semester ein feierlicher Abschluss geben.

Am Paulusplatz gab es Ausstellungen mit Arbeiten aus allen sechs Fachrichtungen, diese boten die Gelegenheit in die Aktivitäten der Studiengänge des Campus Einblick zu nehmen. Bei Musik, Spieß und Trank ließen Studenten, Mitarbeiter, Professoren und Gäste dann gemeinsam das zurückliegende Semester ausklingen.

Die Fachschaften verwandelten den Paulusplatz in ein buntes Festivalgelände. Auch für Musik war gesorgt, dass Intro machte der Rapper DMO, anschließend folgte die Band „Blood“ und das DJ Set „DBerg-Kombinat“ legten bis zum Schluß für die gut gelaunten Gäste auf. Die Fachschaften kreierten jeweils eigene Cocktails und die Fachrichtung Edelstein & Schmuck  bereiteten ihren traditionellen Spießbraten zu, für die Vegetarier gab es die Burritos des Restaurants „Burritos Hermanos“.

Impressionen vom Sommerfest 2017

Sommerfest Plakat:  Michelle-Marie Müller

Fotograf: Julia SchygullaOpens external link in new window.

Delegationsbesuch Nagaoka Japan zu Gast in Trier

Am Samstag, 24 Juni 2017 kündigte sich die japanische Delegation des Nagaoka Institute of Design sowie die offizielle Städtedelegation Nagaokas bei der Hochschule Trier an.

Grund der Zusammenkunft war die Unterzeichnung des Vertrags zum zukünftigen Austausch der beiden Universitäten Nagaoka Institute of Design und der Hochschule Trier. Hierzu waren der Präsident der Hochschule Trier, Prof. Dr. Norbert Kuhn sowie der Präsident des Nagaoka Institute of Design, Herr Hiromu Wada herzlich geladen.

Ein wichtiges Ziel des unterzeichneten Memorandum ist der gegenseitige Austausch von Lehrpersonen und Studierenden sowie die Förderung zwischen Gemeinden und beteiligten Organisationen. Das bereits seit vielen Jahren bestehende Partnerverhältnis der Städte Trier und Nagaoka soll somit weiter ausgebaut und gefestigt werden. In naher Zukunft nehmen beide Universitäten Verhandlungen über Einzelheiten des Austauschs fand die feierliche Zeremonie durch den musikalischen Beitrag der Gruppe Ten Teko May aus Nagaoka.

Eine gemeinschaftliche Campus-Tour am Irminenfreihof sowie Paulusplatz, bei der die japanische Delegation Exponate aller Fachrichtungen des Fachbereichs Gestaltung präsentiert bekam, endete in dem parallel stattfindenden Washi-Workshop unter der Leitung von Prof. Sauvant und dem Lehrbeauftragten Herrn Harry Alexander Morrison, zu dem Studierende des Fachbereichs Gestaltung sowie Design-Studenten des Nagaoka Institutes herzlich eingeladen waren.

Impressionen vom Delegationsbesuch aus Nagaoka

 

Fotograf: Opens external link in new windowJulia Schygulla

Umwelt-Campus Birkenfeld kooperiert mit dem Technischen Hilfswerk

Das Technische Hilfswerk in Idar-Oberstein geht neue Wege zur Helfergewinnung. In einer Kooperation mit dem Umwelt-Campus in Birkenfeld, werden Studierende im THW ehrenamtlich ausgebildet und erhalten im Gegenzug die Anerkennung der Ausbildung als Studienleistung.

Am vergangenen Samstag haben sechs Studierende des Umwelt-Campus Birkenfeld ihre Grundausbildung als Helferin bzw. Helfer im THW-Ortsverband Idar-Oberstein mit einer Prüfung beendet. 2016 wurde eine Kooperation zwischen beiden Einrichtungen geschlossen, die es unter dem Motto „Credits für Deine Mitarbeit im Technischen Hilfswerk“ den angehenden Akademikern ermöglicht, mit dem Nachweis einer abgeschlossenen Grundausbildung, Leistungspunkte in ihrem Studium zu erwerben.

Hier handelte es sich bereits um den zweiten Durchgang im Projektverlauf. Gestartet wurde mit mehreren Info-Kampagnen, sehr gut unterstützt durch den Campus, im Rahmen derer die Studierenden umfassende Informationen über die Arbeit des THW´s erhielten. Die jungen Leute aus Birkenfeld lernten an mehreren Samstagen und Mittwochabenden Techniken der Metall-, Holz- und Gesteinsbearbeitung, erfuhren wie schwere Lasten bewegt und Personen gerettet werden. Wie arbeitet man sachgerecht mit Leitern und leuchtet Einsatzstellen bei Nacht aus? Diese und weitere praktische Themenfelder wurden den Anwärtern durch Obersteiner Ausbilder nahegebracht. Die theoretischen Kenntnisse erwerben die Teilnehmer der Grundausbildung im Eigenstudium anhand spezieller, vom THW zur Verfügung gestellter Präsentationen zu Hause am Computer.

Zum Abschluss der rund 70-stündigen Ausbildung wird von einem Prüfungsausschuss das theoretische Wissen abgefragt und die praktischen Fertigkeiten unter Beweis gestellt. Sowohl die Hochschule in Hoppstädten-Weiersbach als auch das THW waren sich bereits zum Start des Projekts einig: Hier handelt es sich um eine gelungene „win-win-Situation“. Die Hochschüler erfahren eine Fortentwicklung in ihrem Studienverlauf und im Gegenzug gewinnt die Hilfsorganisation des Bundes am Standort Idar-Oberstein Helferzuwachs. Ein Teil der Ausbildungsabsolventen bleibt der Idar-Obersteiner Einheit die „Am Rilchenberg“ beheimatet ist, erhalten. Zumindest bis zum Studienende plant der ein oder andere seinen ehrenamtlichen Dienst für die Bevölkerung in der Region zu leisten. Dieser neue Weg, Helfer für freiwilliges Engagement zu finden, hat sich bislang als erfolgreich gezeigt.

Stellvertretender Ortsbeauftragter Thomas Petry und Geschäftsführer Walter Leipold aus Bad Kreuznach freuen sich mit der frisch gebackenen Helferin und den Helfern.

Von: Walter Leipold