Pilotprojekt „Schreibwerkstatt“ geht im Sommersemester 2018 an den Start

Zum Sommersemester 2018 startet jeweils an den beiden Standorten Trier und Umwelt-Campus Birkenfeld das Pilotprojekt „Schreibwerkstatt“.

Das Ziel der Schreibwerkstatt besteht darin, die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens und Schreibens zu vermitteln. Die Schreibwerkstatt schafft den Raum, sich mit anderen Schreibenden über Blockaden auszutauschen, Fragen zu einem konkreten Schreibproblem zu stellen oder konzentriert an einem aktuellen Schreibvorhaben zu arbeiten. Auch werden verschiedene Themen rund um das Schreiben behandelt und diskutiert:

  • Sprachliche Grundlagen: Grammatik, Orthographie und Interpunktion („Stolperfallen“); Rolle und Position des Schreibenden; Leserführung; Textargumentation
  • Formale Grundlagen: Zusammenhang von Form und Inhalt; Aufbau und Gliederung wissenschaftlicher Arbeiten; Gestaltung von Texten
  • Methodische Grundlagen: Wissenschaftliches Recherchieren und Zitieren; Literaturbewertung und -verarbeitung; Themenfindung und -eingrenzung; Formulierung von Forschungsfragen; Planung und Organisation wissenschaftlicher Arbeiten
  • Fachliche Grundlagen: Wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben in verschiedenen Fachdisziplinen
  • Psychologische Grundlagen: Umgang mit Zeitdruck sowie mit Schreibblockaden

Die Schreibwerkstatt richtet sich an Studierende aller Fachbereiche und Fachrichtungen, Doktorandinnen und Doktoranden sowie an alle Schreibinteressierten.
Weiterführende Informationen zum jeweiligen Veranstaltungsplan, den Terminen und der Anmeldung finden sich unter:
www.hochschule-trier.de/go/schreibwerkstatt (Schreibwerkstatt am Standort Trier)
www.umwelt-campus.de/schreibwerkstatt (Schreibwerkstatt am Standort Umwelt-Campus Birkenfeld)

Text: Nina Schweisthal
Grafik: Sabine Bales

Seminar „Leistungsfähig älter werden – 50+“

Der Kanzlerin der  Hochschule Trier liegt das Thema Personalentwicklung sehr am Herzen. Frau Hornig möchte sowohl Führungskräfte, als auch Mitarbeiter in ihrer Entwicklung fördern. Ein großer Teil der Personalentwicklung ist der Bereich Weiterbildung. Diesen gilt es zu stärken und auszubauen. In diesem Rahmen fand in Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse am 11. und 12. Dezember hierzu das Seminar „Leistungsfähig älter werden – 50+“ am Umwelt-Campus statt.

Mit der abnehmenden Anzahl von Personen im „beschäftigungsfähigen“ Alter wird es immer wichtiger, die Beschäftigungsfähigkeit von älteren  Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen zu erhalten und fördern. Der demografische Wandel und seine Folgen sind nicht ohne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  im reifen Erwachsenenalter gestaltbar. Die Referentin, Frau Leonhardt, gab auch wichtige Fakten zu den Themen Bewegung, Ernährung, Entspannung und Schlaf. Sehr bewusst wurden immer wieder Meditationen, Körper-und Atemübungen, Gruppengespräche, sowie Selbstreflektionen eingefügt.


Das Modell der 4 Lebensqualitäten

Konkrete Analysen verdeutlichten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, welcher Gesundheitstyp man selbst ist, und welche Maßnahmen der Gesundheitsförderung in die aktuelle Lebenssituation passen. Es gab eine Reflexion zum Thema Multitasking (wann und wo werde ich zum  „Multitasker“ -was kann man dagegen tun?). Ein weiterer wichtiger Punkt war die Biologie des Älterwerdens mit einer Reflexion der verschiedenen Lebensphasen. Es gab auch ganz konkrete Hilfen im Bereich Rhythmen, Rituale und Gesundheit, mit Fragen zur  Verhaltensänderung  und Zielrreichung und der Entwicklung eines positiven Altersbildes. Zum Abschluss der höchst abwechslungsreichen und informativen Tage wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Ergebnis entlassen, wie man sein eigenes positives Altersbild mit verschiedenen Handlungsplänen entwickeln kann und sie erhielten auch noch allgemeine Regeln zur Verhaltensänderung.

Auf Wunsch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Lehrgangs 2017 wird  ein 1-tägiges Follow up Seminar angeboten. Dieses ist für Juni 2018  geplant.
Bei ausreichendem Interesse und entsprechender Nachfrage wird auch am Standort Trier ein entsprechender Kurs zum Thema „Leistungsfähig älter werden – 50+“ angeboten.

Wenden Sie sich bei Interesse und bei Nachfragen bitte an k.troesch@umwelt-campus.de.

Mentoring 5.0– Mit neuem Team zum Erfolg

Zum nun insgesamt fünften Mal fand im Wintersemester 17/18 das Mentorin-Programm des Fachbereichs Technik statt. Die Erstsemester des Fachs Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, Sicherheitsingenieurwesen und jetzt auch neu, des Fachs Sport- und Reha-Technik hatten die Möglichkeit sich am “Dauerläufer“ Mentoring-Programm zu erfreuen.
Von Anfang Oktober bis Ende November lernten die Studenten einmal die Woche alles rund um die Themen Lerntechniken, Sportmöglichkeiten an der Hochschule und Universität Trier, Prüfungen, Zeit- und Stressmanagement, Vorpraktika, Studienleistungen, Mitschriften und vergangene bzw. aktuell geplante Exkursionen kennen. Des Weiteren stand an oberster Stelle die Vorstellung des Rechenzentrums, StudIP, OLAT und des QIS. Mit diesen Maßnahmen möchte der Fachbereich dazu beitragen die Quoten der Studienabbrecher zu senken und den Studenten den Start ins neue Studium erleichtern. Dies kann nur erreicht werden wenn sich die Studenten von Beginn an im Fachbereich willkommen fühlen, schnell und einfach die neuen Kommilitonen kennen lernen und gerne an der Hochschule studieren. Genau dies versucht der Fachbereich Technik mit Hilfe dieses Programms zu erreichen.Dass das Mentoring-Programm ein voller Erfolg ist zeigt sich nicht nur durch die stets positive Resonanz der Studenten, sondern auch durch die zahlreiche Bewerbungen der höheren Semester für die Stelle als Mentor. Auch dieses Jahr wurde ein gesunder Mix aus erfahrenen und neuen Mentoren gefunden.


Das Mentoren Team 2017 bildeten: hintere Reihe v. l. n. r Florian Zang, Alexander Kaysen, Sven Reiland, Stefan Keuler, Jana Kaschdeilewitsch, Celine Ulbrich.
vordere Reihe v. l. n. r. Tristan Piehl, Dominik von Wirth, Dustin Kalandrik, Manuel Huber, Denise Thieltges

Mit Enthusiasmus und neuen Ideen sorgten die Mentoren in der Schulung als auch während der Präsentationen für gute Stimmung zwischen den Studenten und den Mentoren. Dies wurde seitens der Studenten mit einer regen Beteiligung, als auch mit durchweg positiven Evaluationsbögen honoriert.
Einen besonderen Dank gilt Herrn Maximilian Kurth als Stellvertreter der Asta der den Studierenden einen Einblick in die Arbeit der Asta gab und geplante bzw. vergangene Urlaubstouren vorstellte. Als weiteres gilt der Dank Frau Schmeier von der Hochschulbibliothek für ihren Einsatz. Sie gab den Studenten einen ersten Einblick über das Angebot und wissenschaftliche Arbeiten mit und in der Hochschulbibliothek.
Den Abschluss und das Highlight für wohl jeden Studenten, bot auch dieses Jahr der zweitägige Laborrundgang. Dabei soll den Studenten die Vielfältig- und Entwicklungsmöglichkeit im Fachbereich gezeigt werden. Insgesamt acht Labore wurden in zwei Tagen im 15 Minuten Takt von den Professoren und/oder deren Assistenten vorgestellt und von den Studenten mit Interesse verfolgt. In den kommenden Jahren soll insbesondere dieser Bereich weiter vertieft und ausgebaut werden.

Als Fazit bleibt nur zu sagen, dass das Mentoring-Programm sich nicht nur bei den Studenten als feste Größe etabliert hat und ein voller Erfolg ist. Auch das Umfeld der Hochschule und die Professoren freuen sich jedes Jahr auf diese Zeit.

 

von: Denise Thieltges