Hochschul-Schnupperwoche in Idar-Oberstein

In der Schnupperwoche lernst Du einige der Unterrichtsfächer und die ProfessorInnen, MitarbeiterInnen und Studierenden an der Hochschule in Idar-Oberstein kennen. Des Weiteren kannst Du aktiv in der Steinschleiferei an einem Edelstein arbeiten und sehen, ob Dir dieses praktische Arbeiten liegt.

Du kannst auf diese Weise ausprobieren, ob das Hochschulstudium in Idar-Oberstein für Dich und Deine Zukunftspläne das Richtige ist. Wir können dann feststellen, ob Du für das von uns angebotene Studium geeignet bist: Bei einer erfolgreichen Teilnahme an der Schnupperwoche kann diese als Eignungsprüfung für die Fachrichtung Edelstein und Schmuck anerkannt werden. Hierzu bedarf es dann nur noch der Vorlage der Opens internal link in current windowBewerbungsmappe für die Eignungsprüfung, die Du dazu bereits zur Schnupperwoche mitbringen kannst.

  • WANN? Vom 3. bis 7. April 2018 bieten wir (maximal) 10 Personen einen Einblick in eine interessante und studiengebührenfreie Studienmöglichkeit im künstlerisch-designerischen Bereich.
  • WO? In der Hochschule Trier am Campus Idar-Oberstein (Unterbringung ist entweder in der Jugendherberge in der Stadt oder privat bei Studierenden möglich.)
  • WAS? Arbeiten in einer kleinen Gruppe von 6 bis 10 Personen bei persönlicher Betreuung durch ProfessorInnen und lehrende MitarbeiterInnen.
  • BIS WANN ANMELDEN? Bis zum 13. März 2018.
  • WIE ANMELDEN? Die Anmeldung für einen Schnupperwochen-Platz erfolgt online durch das unten stehende Formular. Für die Anmeldung bitte zunächst Folgendes vorbereiten:
  • maximal 10 Abbildungen Deiner Arbeiten (muss nicht nur Schmuck sein… kann alles sein, was Deine Kreativität belegt…):
  • als 10 einzelne JPEGs (72 DPI, Druckgröße = mindestens DIN A5; maximal DIN A4)
    ODER
  • zusammengefügt in 1 PDF (maximale Dateigröße = 15 MB)
  • BIS WANN bekommst Du eine Zu-/Absage? Am 19. März bekommst Du eine Nachricht, ob Du einen Platz bekommen hast.

Hast Du noch Fragen? Rufe an bei Carolin Denter: 06781-946320 (Nachmittags)

Hier unten kannst Du dich online anmelden:

https://www.hochschule-trier.de/index.php?id=schnupperwoche&no_cache=1

Vortrag LEAVING HOME FUNKTION am Campus Idar-Oberstein

Die Fachschaft Edelstein und Schmuck am Campus Idar-Oberstein läd herzlich ein
zu einem Vortrag der Künstlergruppe LEAVING HOME FUNKTION am 25.10.2017 am Campus Idar-Oberstein.

Sie erzählen von ihrem Mobile Studio, einem transkontinentalen Projekt, bei
dem sie mit dem Motorrad von Halle nach New York getourt sind. Hauptthemen
werden sein, wie sich das Leben und Arbeiten während des ständigen Reisens
gestaltet und es ihre Kunst beeinflusst hat.

Anschließend gibt es Gelegenheit noch zu verweilen, das ein oder andere Bier
zu trinken und sich mit den Künstlern auszutauschen.

Der Vortrag startet um 18:00 Uhr in der Vollmersbachstr. 53a in Idar-Oberstein.
Der Eintritt ist für Studierende frei, für Mitarbeiter und Besucher
kostet die Teilnahme 5 €.
Der Votrag wird in Englisch gehalten.  

Für unsere Planung bitten wir vorhabt um Teilnahmebestätigung auf der
Facebookveranstaltung.
„Auf dem Landweg nach New York // Vortrag Leavinghomefunktion“
http://bit.ly/2gsyo93 (Facebookveranstaltung)

Wir freuen uns auf einen interessanten und inspirierenden Vortrag!

Herzliche Grüße,

eure Fachschaft Edelstein und Schmuck

Weitere Details zum Projekt und Infos zu den einzelnen Künstlern gibt es online unter:
http://leavinghomefunktion.com
https://www.facebook.com/leavinghomefunktion

 

Thema SchmuckDenken XI – Das Material der Kunst

Symposium SchmuckDenken XI (2017)

am Samstag 14. und Sonntag 15. Oktober 2017

Thema 2017: „Das Material der Kunst — Imagination und virtuelle Welten“
Wissenschaftliches Colloquium mit:

  • Dr. Sibylle Anderl,
  • Ph.D. Marjolijn Bol (angefragt),
  • Patricia Domingues MA,
  • Rudy Faulkner MFA,
  • Dr. Florian Arnold,
  • Wilhelm Lindemann,
  • Prof. Dr. Olaf Müller,
  • Prof. Dr. Regine Prange,
  • Mag. Paulus Rainer,
  • Eduardo Tarin MFA,
  • Silvia Weidenbach MA

Edles Material – Gold, Silber, edle Steine – hat jenseits seines Gebrauchswertes vor allem auch wegen seiner Symbolkraft dauer­haften Bestand. Im Bereich des Schmucks wurde die klassische Materialpalette um viele inhaltlich aufladbare natürliche Materialien und Kunststoffe erweitert. Auch im Schmuck überdauert die Kunst, die alte Meisterin der Fiktion, des utopischen Entwurfs und insofern auch der Virtualität, die Zeit: Ars longa – vita brevis.

Währenddessen hat sich nicht nur die Physik längst von den tradierten Vorstellungen einer „festen“ Materie in dynamische kosmologische Modelle verabschiedet. Das digitale Zeitalter revolutioniert die Lebensbedingungen und im Besonderen die Sozialbeziehungen der Menschen – wahrscheinlich in höherem Maße als die Erfindung des Buchdrucks am Beginn der Neuzeit.

Virtualität verlangt nicht nach einem Beleg der Echtheit, nicht nach einer realen Korrespondenz von Material, Form und Farbe. Angesichts dieser – durchaus auch omnipräsenten – Szenarien wächst eine Sehnsucht nach der Echtheit des analogen Lebens, nach einer Beständigkeit und Wertigkeit, die sich in der dinglichen und somit sinnlichen Präsenz von hochwertigen, identitätsstiftenden Gütern oder in der Kunst materialisiert.

Welchen Beitrag kann die Kunst leisten, dass der Mensch in einer zunehmend virtuellen Welt im analogen Alltag den Boden unter den Füßen adäquat weiterentwickeln kann?
„SchmuckDenken“ ist der Versuch, darüber zu reflektieren, was Schmuck sei. Es geht um eine interdisziplinäre Annäherung jenseits der einschlägigen Kategorien Handwerk oder Kunst, angewandt oder frei: um die Erkundung, was Schmuck ausmacht – nicht, wie er aussieht. Das Bedürfnis zum Schmücken und Schmuck begleiten als anthropologische Konstante die Menschheit seit Anbeginn. Als bedeutendes Kulturgut wird Schmuck in allen Epochen immer wieder neu interpretiert. SchmuckDenken 11 versammelt für die künstleri­sche Praxis relevante Analysen und Handlungsperspektiven.

Teilnahmegebühr:

  • Professionals: 105 €
  • Studierende: 55 €

(Die Teilnahmegebühr umfasst: Eintritt zu allen Vorträgen und Ausstellungen, Lunch, Kaffee und Mineralwasser.)

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