Feierliche Vergabe der Deutschlandstipendien 2017

Zum Beginn des neuen Förderjahres erhielten die Deutschlandstipendiatinnen und –stipendiaten der Hochschule Trier in einem feierlichen Rahmen ihre Urkunden. Da die Vernetzung der privaten Stifter und der Stipendiatinnen sowie Stipendiaten ein wesentlicher Bestandteil des Deutschlandstipendiums ist, stand deren gegenseitiges Kennenlernen neben der Urkundenvergabe im Vordergrund der Veranstaltung.

Das Deutschlandstipendium fördert leistungsstarke Studierende, die neben guten Noten soziales Engagement aufweisen. Auch persönliche Umstände, die sich erschwerend auf das Studium auswirken, werden bei der Stipendienvergabe berücksichtigt. Gefördert wird das Stipendium von privaten Spendern und dem Bund. Seit der Einführung des Stipendienprogramms im Jahre 2011 wurden an der Hochschule Trier insgesamt 322 Studierende durch das Deutschlandstipendium gefördert. So konnten bislang Fördergelder von insgesamt 1.159.200 Euro eingesetzt werden, um Studierenden der Hochschule ein erfolgreiches Studium zu ermöglichen. Hiervon wurden jeweils 579.600 Euro von privaten Förderern und dem Bund gespendet. In diesem Jahr konnten 48 Stipendien vergeben werden – fünf Stipendien mehr als im Förderjahr 2016.

Zum Auftakt der Veranstaltung gaben zwei Stipendiaten einen kurzen Überblick über das vergangene Förderjahr, in welchem sie bereits durch das Stipendium unterstützt wurden. Im Anschluss daran nutzten die Premiumförderer die Gelegenheit, sich den Stipendiatinnen und Stipendiaten kurz vorzustellen. Die Kategorie ‚Premiumförderer‘ wurde in diesem Jahr von der Hochschule neu eingeführt und ermöglicht den Förderern mehrerer Stipendien (ab drei Stück) neue Möglichkeiten der aktiven Einbindung in das Stipendienprogramm. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Vizepräsidenten für Studium und Lehre, Herrn Prof. Dr. Andreas Künkler. Für Schwung sorgte die Jazzband des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums Trier.

Die Hochschule Trier dankt den diesjährigen Förderern sehr herzlichen für ihr Engagement zugunsten der Studierenden (Reihenfolge nach Fördervolumen und alphabetisch): Nikolaus-Koch-Stiftung, Herbert und Veronika Reh Stiftung, JT International Germany GmbH, Fissler GmbH, Sparkasse Trier, Förderkreis der Hochschule Trier e.V., Agfa HealthCare GmbH, Bitburger Braugruppe GmbH, Freunde der Hochschule Umwelt-Campus Birkenfeld e.V., Globus – Stiftung, ISSTAS + THEES Ingenieure PartG, Frau Ulrike Jauslin-Simon, Kreissparkasse Birkenfeld, Lotto Rheinland-Pfalz Stiftung, Norddeutsche Landesbank Luxembourg S.A., PwC Luxembourg und Rotary Club Idar-Oberstein.

Von: Jutta Straubinger

Erster Stimmworkshop an der Hochschule Trier erfolgreich abgeschlossen

Im Rahmen der hochschuldidaktischen Qualifizierung der Lehrenden wurde in diesem Semester erstmalig in Zusammenarbeit mit dem Studiengang Logopädie ein Stimmtraining für Lehrende der Hochschule Trier angeboten. Durchgeführt wurde dieses von den Logopädiestudentinnen Frau Jana Krütten, Johanna Altmann und Sophia Geyermann aus dem 3. Fachsemester unter Begleitung der wissenschaftlichen Mitarbeiterin im Studiengang Frau Jenny Griffel und Anneke Wolf von der Hochschuldidaktik. In einer Gruppe von 12 Teilnehmenden wurden neben theoretischen Grundlagen vor allem praktische Übungen erarbeitet, die den gesunden Stimmeinsatz im Arbeitsalltag unterstützen.

Den Teilnehmenden wurden dabei viele neue Informationen vermittelt: Wie läuft die Stimmproduktion eigentlich ab? Was beeinflusst unsere Stimme positiv oder negativ? So manche Gewohnheit wurde schnell als wenig zuträglich für die eigene Stimmgesundheit erkannt. In praktischen Übungen wurde dann die eigene Wahrnehmung des Körpers und Stimmklangs geschult. Auch die Kontrolle und Pflege der Stimme war Inhalt des Seminars. Die Teilnehmenden haben erfahren, was Stimmhygiene heißt und wie Haltung und Artikulation einen Einfluss auf den Stimmklang nehmen können. Dabei wurde deutlich: Eine gute Stimme erfordert Ausdauer und regelmäßiges Training.

Dieser erste Workshop bestätigt den Bedarf an Stimmschulung und soll damit Ausgangspunkt bilden für ein zukünftiges Angebot an der Hochschule.

Text: Jenny Griffel/Anneke Wolf
Bilder: Silvia Gessinger

Pia Groh & Helen Habtay bei Talente 2018

108 Bewerber aus 10 Disziplinen in Design und Technologie wurden für die Talente Schau 2018 in München ausgewählt, darunter 2 Alumni vom Campus Idar-Oberstein.

Pia Groh, Kette, N 6, 2017, Achat, Silber, 13 x 2,5 x 18 cm

Helen Habtay, Kette, Map & Territority No. 8, Leder, Tigerauge, Schnur, Gummi, 46 x 7,5 x 3 cm

Talente ist ein Wettbewerb für Newcomer in Gestaltung und Technik. Er findet jährlich als Sonderschau der Internationalen Handwerksmesse München auf dem neuen Münchner Messegelände statt. Die Sonderschau soll jungen Menschen die Möglichkeit geben, neue innovative Ideen vor einem öffentlichen Publikum zu präsentieren.

In diesem Jahr ist der Campus für Edelstein und Schmuck in Idar-Oberstein mit zwei Absolventinnen vertreten:

Pia Groh (B.F.A. 2017) legt ihrer Arbeit das Thema Kreis zugrunde. Sie legt ihren Fokus auf rotierende und sich wiederholende Bewegungen und schafft somit einen fast meditativen Arbeitsprozess. Die Kombination aus geschwärztem Silber mit hellen Steinelementen aus Achat und Bergkristall verleiht ihrem Schmuck eine bestechende Leichtigkeit.

Helen Habtay (M.F.A. 2017) spielt mit dem Thema Körperlichkeit. Aus ihrer stetigen Neugier auf die Beziehung zwischen Schmuck und Körper resultieren ihre geometrisch geformten Stücke, die sich auf verblüffende Art und Weise dem Körper des Trägers anpassen. Ihr Fokus liegt auf dem Material Leder in Kombination mit handgeschliffenem Stein.

Ausgewählte Stücke sind vom 7. März bis zum 13. März 2018 auf der Internationalen Handwerksmesse, Sonderschau Schmuck & Talente, ausgestellt.

Von: Carolin Denter