Welche Organisationsstrukturen benötigt eine Solidarische Landwirtschaft?

Weg von der traditionellen Landwirtschaft – hin zum gemeinsamen Anbau. Das ist das Ziel des neuen Vereins Solidarische Landwirtschaft in Trier = Solawi Trier. Eine Gruppe von Hobby-Landwirten sät, jätet und erntet für den eigenen Bedarf.

Solidarische Landwirtschaft
TV-Foto: Friedemann Vetter

Solidarische Landwirtschaft
TV-Foto: Friedemann Vetter

Diese Organisationsform wurde von Studierenden der HS Trier, FB Wirtschaft, unter verschiedenen Aspekten nähe beleuchtet: So wurden aus organisatorischer Sicht z.B. Themen wie Urlaubsvertretung oder Verteilung der Ernte bearbeitet. Unter finanziellen Aspekten wurden Themen wie Sponsoring, Einnahmequellen durch Events oder Vereinsmitgliedschaft, aber auch unterstützende Themen wie Sponsoring von Sachmitteln beispielsweise zur Bewässerung analysiert. Spezifische landwirtschaftliche Themen waren die Frage nach benötigten Anbaugeräte und deren Unterbringung, die Frage der Bewirtschaftung der Felder, die Lagerung von überschüssiger Ernte, Sammeln von Samen der neuen Züchtungen oder das Verwerten von Abfällen (zum Basteln, Bauen, Kochen, Kompostieren). Themen der informationstechnischen Unterstützung wurden im Bereich des Marketings über Social Media, Webauftritt, Flyer und im organisatorischen Bereich der Einsatz von Workflows für die Prozesse bearbeitet.

Gerade bei solch ideellen, aber nachhaltigen Solidargemeinschaften wie Solawi Trier ist man für die Unterstützung der Hochschule Trier dankbar.

Weitere Informationen zum Projekt: Professor Dr. Elvira Kuhn e.kuhn@hochschule-trier.de

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